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Nachweis über die ImpfberechtigungNachweis über die Impfberechtigung

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Nachweis der priorisierten Impfberechtigung

  • Ich bin „Pflegender Angehöriger“

    Hier reicht uns ein Schreiben der Pflegekasse/Krankenkasse, in dem Sie als pflegender Angehöriger und der zu pflegende Angehörige als solcher benannt wird.  Sollten Sie dieses Schreiben nicht mehr haben, können Sie bei Ihrer Pflegekasse eine Zweitschrift anfordern.

  • Ich bin eine der beiden engen Kontaktpersonen, einer nicht in einer Einrichtung befindlichen pflegebedürftigen Person

    Hier soll die pflegebedürftige Person bzw. ggf. die Betreuungsperson schriftlich die beiden engen Kontaktpersonen benennen. Zusätzlich erbitten wir den Nachweis über die Pflegebedürftigkeit, z.B. ein Schreiben der Pflegekasse. Beinahe alle zu pflegenden Personen sind aufgrund des Alters oder den Vorerkrankungen in der Prioritätsstufe 1 oder 2, somit sind die beiden engen Kontaktpersonen in der Prioritätsstufe 2. Sollte die pflegebedürftige Person selbst erst in der dritten Prioritätsstufe impfberechtigt sein, gilt dies auch für die engen Kontaktpersonen. Einige Krankenkassen bieten bereits Vorlagen für die Bescheinigung an. Bitte kontaktieren Sie uns, wenn Sie unsicher sind, ob die Nachweise eindeutig sind.

  • Ich habe Vorerkrankungen, die zur priorisierten Impfung berechtigen

    Hierzu benötigen wir ein ärztliches Attest, aus dem die Art der Vorerkrankung erkennbar ist (durch einen Buchstaben) und wie hoch Ihr Hausarzt bei Ihnen das Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf im Falle einer Infektion mit SARS-CoV-2 einstuft. Daraus ergibt sich die Prioritätsstufe 2 oder 3. Die Erkrankung muss nicht eindeutig benannt werden. Anstelle des Attestes kann auch ein Arztbrief vorgelegt werden, sofern darauf die Zuordnung zu einer in der Impfverordnung genannten Art der Erkrankung erkennbar ist. Sollten Sie unsicher sein, ob Ihr Attest für die im System hinterlegte Prioritätsstufe ausreichend ist, kontaktieren Sie uns bitte.

  • Ich bin aufgrund meines Alters priorisiert impfberechtigt

    Hier benötigen wir lediglich Ihren Personalausweis. Sollte dieser abgelaufen sein, bitten wir Sie um Vorlage eines weiteren gültigen Ausweises mit Lichtbild, z.B. der Krankenkassenkarte. Personen ab dem 70. Lebensjahr sind aufgrund Ihres Alters bereits in der Prioritätsstufe 2. Hier wird kein ärztliches Attest mehr benötigt. Sollten Sie aber diverse Vorerkrankungen haben, kann es für das ärztliche Aufklärungsgespräch sinnvoll sein, den aktuellen Medikamentenplan mitzubringen.

  • Ich bin eine der beiden engen Kontaktpersonen einer schwangeren Person

    In diesem Fall muss die schwangere Person die beiden engen Kontaktpersonen schriftlich benennen. Des Weiteren bitten wir um die Bestätigung über das Vorliegen einer Schwangerschaft. Einige Krankenkassen bieten bereits Vorlagen für die Bescheinigung an.

  • Ich bin aufgrund meiner Tätigkeit priorisiert impfberechtigt

    Hier benötigen wir einen Tätigkeitsnachweis des Arbeitgebers. Aus dem Schreiben sollte klar hervorgehen, weshalb Sie in der angegebenen Prioritätsstufe impfberechtigt sind. Als Beispiel: Wenn Sie in einer besonders relevanten Position in einer Apotheke arbeiten, sind Sie in der dritten Prioritätsstufe impfberechtigt. Wenn es jedoch zu Ihren Aufgaben gehört, in der Apotheke Corona-Tests durchzuführen, sind Sie in der zweiten Prioritätsstufe impfberechtigt. Die Einstufung ergibt sich auch hier wieder aus der CoronaImpfV bzw. aus dem Begründungstext dazu.

Warum brauch ich einen "Nachweis der priorisierten Impfberechtigung“?

Gerade in unserem Landkreis sollte es für alle ein großes Anliegen sein, dass die priorisiert durchgeführten Impfungen klar nachvollziehbar sind. Alle bayerischen Impfzentren sind inzwischen dazu verpflichtet, für jede durchgeführte Impfung die entsprechende Impfberechtigung zu belegen. Nur so kann vermieden werden, dass Unberechtigte Zugang zu den priorisierten Impfungen bekommen und die besonders vulnerablen Personengruppen unnötig lange auf Ihren Impfschutz warten müssen.

Unseren Teams in den Impfzentren arbeiten täglich hart daran, den verfügbaren Impfstoff genau denen zukommen zu lassen, die ihn am dringendsten benötigen und die Impfungen so effektiv wie möglich durchzuführen, aller Hürden zum Trotz. Bitte helfen Sie uns dabei, in dem Sie alle nötigen Unterlagen zum Termin mitbringen. So können unnötig lange Wartezeiten und ggf. Ablehnungen vermieden werden.  

Die aktuelle Corona-Impf-Verordnung und FAQs dazu finden Sie hier: Corona-Impfung: Wer kann sich wann impfen lassen? (bundesregierung.de)